Association Woo-Laa

Sensibilisierung und Hilfe im Kampf gegen Anschuldigungen von Hexerei

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Die Arbeit mit den Frauen

Zurzeit gibt es in der Hauptstadt zwei große Hilfszentren welche die vertriebenen Frauen beherbergen. Trotz ständiger überfüllung und großem logistischem Aufwand werden alle Frauen aufgenommen, die um Hilfe bitten. Die Unterbringung ist einfach; Privatsphäre gibt es in beiden Zentren nicht und in der Regel haben die Frauen keinen Kontakt zu ihren Angehörigen und kaum Aussichten auf ein Leben außerhalb der Zentren. Die Frauen bleiben meist bis zu ihrem Tod in den Zentren. In einem Land, in dem Armut und Unterernährung zu den häufigsten Problemen zählen, ist schon das Aufbringen einer einzigen Mahlzeit am Tag eine Herausforderung.

Alphabetisierungskurse

Die meisten Frauen auf dem Land haben keinen Zugang zu Schulbildung. Dadurch sind sie im Alltag benachteiligt. Um ihnen zu mehr Selbstständigkeit und Selbstvertrauen zu verhelfen und ihnen Perspektiven auf zu zeigen, bietet der Verein Woo-Laa den interessierten Frauen in den Zentren Alphabetisierungskurse an.



Alphabetisierung in Delwendé

Kaninchenaufzucht

Zur Zeit wird das Hilfszentrum in Paspanga beim Bau einer Kaninchenaufzucht sowie der entsprechenden Ausbildung eines Teiles der Frauen unterstützt. Dies trägt zur Ernährung der Frauen bei und ein Teil der Einnahmen kann für ihre Ausgaben genutzt werden.
Aufgrund der Angst der Bevölkerung vor den Frauen haben die Frauen Schwierigkeiten, ihre Produkte zu verkaufen. Woo-Laa sucht regelmäßige Abnehmer und vermittelt Geschäftskontakte.




Verteilung von Schulmaterial

Unterstützung der Familien

Woo-Laa stellt den Kontakt mit den Kindern und Familien der ausgestoßenen Frauen her und sucht den Austausch mit ihnen. Ohne die Mutter ist die Familie wirtschaftlich geschwächt und der Schulbesuch der Kinder kann oft nicht mehr gezahlt werden. Daher finanziert Woo-Laa den Schulbesuch der Kinder.

Medizinische Versorgung

Bei der Ankunft im Zentrum sind die Frauen oft geschwächt und/oder verletzt. Und auch während ihres Aufenthaltes im Zentrum muss eine medizinische Versorgung gewährleistet werden. Diese wird von Woo-Laa in den Zentren in Pabré und Paspanga realisiert.



Besuch eines Augenarztes

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